Hilfsprojekt in Südafrika


Dr. Klaus Doppler und seine Frau Margarete engagieren sich seit vielen Jahren für ihr Projekt in Südafrika, sie kommen direkt von einer Reise dorthin zurück und berichten an ihrem Stand gerne davon:

Der Verein „Themba Labantu“ (Hoffnung für die Menschen) engagiert sich im Township Philippi bei Kapstadt schwerpunktmäßig für Kinder und Jugendliche. Bedingt durch hohe Arbeitslosigkeit und weil jegliche Perspektiven für eine weitere Entwicklung fehlen, sind Mord, Raub und Vergewaltigung im Township an der Tagesordnung; Drogen und Alkohol erhöhen zudem die generelle Gewaltbereitschaft und Aggression. Die meisten Straftaten werden von Jugendlichen begangen. Kinder sind bereits im Alter von 11 Jahren gefährdet, sich Gangs anzuschließen.


Der Verein betreut  Kinder und Jugendliche im gleichnamigen Gemeindezentrum zum einen in einem  Kindergarten, den Schulkindern wird der Schulbesuch finanziert (Transport, Schuluniform, Schulgeld und Schulsachen) und durch eine Hausgabenbetreuung soll  dieser erfolgreich abgeschlossen werden.
Im Januar 2017 wurde auf dem Gelände des Zentrums eine eigene Schule mit der ersten Grundschulklasse eröffnet.


Freizeitprogramme wie Sport, Musik und Theater sollen die Kinder und Jugendlichen von der Straße und den dort herrschenden Gefahren fernhalten und gleichzeitig ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln und verstärken.
Alle Kinder bekommen in der Kantine des Gemeindezentrums ein warmes Mittagessen.
Zudem sollen Aufklärung über Drogen und HIV, sowie das Training von gewaltfreier Konfliktlösung helfen, den schwierigen Alltag im Township zu bewältigen.
Finanziert wird dies durch ein Patenprogramm und durch Spenden.
Mehr Informationen über die Arbeit vor Ort: www.themba-labantu.de