Danny Schwarz schreibt zum Studium

Danny Schwarz, Leiter Vertrieb Gebr. Schwarz GmbH www.schwarz-gmbh.de  hat uns am Ende des Studiums seine Gedanken bzw. seine Reflexion über sein Studium geschickt, vielen Dank dafür!

Warum habe ich mich für einen MBA-Studiengang entschieden?
Durch meine sehr technische Ausbildung, die bereits im technischen Gymnasium Rottweil begonnen hat und durch mein Maschinenbau und Mechatronik Studium auf der Hochschule Furtwangen University, wollte ich mich speziell in Richtung Finanzen, Controlling und Führungsaufgaben weiterentwickeln. Da das MBA Studium sich genau auf diesen Bereich fokussiert, war es für mich klar, dass ich einen MBA-Studiengang belegen wollte.
Da ich in der Zwischenzeit in Vollzeit im Beruf tätig war, kam für mich nur ein berufsbegleitendes Studium in Frage, welches am Wochenende und in örtlicher Nähe angeboten wird.


Welche Erwartungen hatte ich im Vorfeld an den MBA?

  • Vermittlung von Fachwissen speziell in Richtung Finanzen und Controlling
  • Vermittlung von Führungsaufgaben
  • Vertiefung von Allgemeinwissen
  • Kennenlernen von Organisationsstrukturen
  • Sofortige praktische Umsetzung ins tägliche Berufsleben
  • Gute und Intensive Betreuung, da ich in Vollzeit berufstätig bin

 
Haben sich meine Erwartungen an den MBA erfüllt?

Vermittlung von Fachwissen in Bereich Finanzen und Controlling:
Ja! Nicht nur durch verschiedene Lehrveranstaltungen, sondern auch teilweise durch die unterschiedlichen Dozenten, die jeweils das Thema aus einem anderen Blickwinkel betrachtet haben. Zusätzlich zu jedem theoretischen Teil gab es noch den direkten Praxisbezug durch Diskussionen mit Praktikern und verschiedene Firmenbesichtigungen, in denen erklärt wurde, wie sie diese Themen behandeln.

Auch mit der Vermittlung von Führungsaufgaben war ich zufrieden.
Speziell der Kurs Kommunikation & Führungspsychologie war enorm hilfreich. Meine Vorstellung im Vorfeld dieses Moduls lief auf die Frage hinaus: „Wie kann ich meine Interessen so umsetzen, damit alle damit übereinstimmen?“ Doch es kam ganz anders. Der Hauptfokus lag darin, verschiedene Modelle kennenzulernen, um die Ängste und Bedürfnisse anderer Menschen, die unterschiedlich veranlagt sind, zu verstehen und richtig einzuschätzen. Anderen Menschen zu verstehen, ist deutlich hilfreicher, als die eigenen Interessen durchzusetzen.

Vertiefung von Allgemeinwissen:
Auch hier wurde sehr viel vermittelt   speziell bei den beiden Exkursionen nach Berlin und Brüssel. Ein starker Fokus lag auf der Politik, in die wir auf sehr spannende Art und Weise einen Einblick bekamen. Interessant und erkenntnisreich war z. B. der Besuch beim BND, wo ein „Geheimagent im Ruhestand“ von seinen Tätigkeiten berichtet hat!

Kennenlernen von Organisationsstrukturen:
Hier wurde ein speziell eine Vorlesung von Prof. Klaus Doppler gehalten. Ein für mich besonders lehrreicher Punkt im MBA-Studium war der Austausch darüber, wie es bei den Kommilitonen in ihren jeweiligen Firmen und Branchen läuft. Dadurch, dass eine sehr offene Kommunikation herrschte und meine Mitstudenten die unterschiedlichsten Positionen innehatten (Einkäufer, Vertriebler, Geschäftsführer, Heimleitung) hatte man speziell auch bei den Präsentationen der Projektarbeiten einen sehr guten Einblick, bei dem ich sehr viel von den anderen lernen konnte!
 
Warum habe ich mich für die BSAS entscheiden?

  • Örtliche Nähe
  • Empfehlung (unter anderem von Stefan Roth)
  • Sehr guter Service (Bei Wünschen, Fragen oder wenn Hilfe benötigt wurde bekam man immer eine Hilfe)
  • Gute Verpflegung

 
Welchen Mehrwert / Nutzen ziehe ich aus dem MBA?
Ich kann die vermittelten Inhalte aus der Vorlesung anwenden, da jeweils ein Praxisbezug bestand
Durch die Hausarbeiten, die sich mit Firmenprojekten beschäftigten, entstand auch für die Firma ein enormer Mehrwert, da die darin ausgearbeiteten Lösungen direkt umgesetzt werden!
Ich habe sehr viele Modelle kennengelernt, die ich vor dem Studium noch nicht kannte. Ich habe mir die für mich sinnvollsten aufbereitet und kann dadurch schwierige Sachverhalte anschaulich machen und vereinfacht darstellen, so dass auch jeder meine Gedanken und Intentionen versteht.
 
Welchen Mehrwert / Nutzen sehe ich im Studium an der BS-AS?
Auf Wünsche der Studenten wurde ganz konkret eingegangen und diese wurden auch soweit wie möglich erfüllt. So zum Beispiel der Wunsch auf eine Vertiefung des Themas „Bilanzen“. Dazu wurde speziell ein Dozent eingeladen, der sich dieses Themas angenommen hat.
Die Studientage und Termine wurden mit allen Beteiligten abgestimmt. Auch hier wurde versucht, jeden Wunschtermin der einzelnen Studenten umzusetzen.
Wir waren eine kleine Gruppe, deren Mitglieder sehr unterschiedlich waren, die sich jedoch gefunden haben und intensiv miteinander im Kontakt steht, auch jetzt noch   nach dem Studium.
 
Welche Punkte habe ich vermisst?
Die internationale Ausrichtung. Meine Englischkenntnisse sind leider in den letzten Jahre etwas eingerostet, weshalb ich mir auch ein MBA Studiengang komplett auf Englisch nicht zugetraut hätte. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass mehr Vorlesungen auf Englisch stattgefunden hätten, damit ich meine Komfortzone hätte verlassen müssen, um mich auch in diesem Punkt weiterzuentwickeln. Dies war mir jedoch gleich zu Beginn des Studiums klar, dass es wenig Beührungspunkte mit dem Englischen geben würde.
Eine noch bessere Planung hätte zum Schluss vermutlich etwas Hektik herausgenommen. Mein Vorschlag für den nächsten MBA ist es, mit den PSA-Arbeiten deutlich früher anzufangen auch wenn noch nicht alle Vorlesungstage abgeschlossen sind. Das soll keine Kritik sein, da wir alle wissen, dass wir der erste MBA-Jahrgang sind und die Hochschule bei uns noch Erfahrungen gesammelt hat. Auch weiß ich, dass wir teilweise selbst den Terminplan mitgestaltet haben.