Dinge einfach erklären

Ist Wissen Macht…?
Breites Wissen trägt auf jeden Fall zum Erfolg bei.
Deswegen kommt es – heute mehr denn je - darauf an, Wissen effizient zu vermitteln und komplexe Sachverhalte prägnant, kurz und klar darzustellen.

Der Philosoph Karl Raimund Popper hat als Leitsatz für die Lehre ausgegeben:

„Wer's nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er's klar sagen kann."

Einprägsam und verständlich zu erklären ist alles andere als einfach.

Mein zentrales Anliegen: Wissen auf den Punkt bringen

Ich spreche dieses Thema gerne hier auf unserer Website an, bringe meine Ideen und Vorschläge ein, weil mich die Wissensvermittlung schon lange beschäftigt. Ich freue mich über einen Diskurs; vielleicht haben Sie weitere Beispiele und Ideen. Je klarer wir in der Lehre werden, desto effizienter können wir Wissen weitergeben bzw. dafür sorgen, dass Wissen aufgenommen wird- Besonders wichtig ist das in unserer Wissensgesellschaft.  

Schreiben Sie mir, unter dieser Mailadresse oder rufen Sie mich an (07426 9319875). Ich freue mich über einen Austausch.

Als Lehrender bin ich auch gerne Lernender

Das Thema Wissensvermittlung interessiert mich als Lehrender, aber vor allem auch als Lernender.
Denn ich bin auch weiterhin am Lernen. Die Welt ist voller spannender Themen. Natürlich interessiere ich mich besonders für meine Kernbereiche, Technik und BWL:

  • Schon seit über 40 Jahren fasziniert mich die Technik – faszinierend, wie sie sich weiterentwickelt. Ich genieße es, Technik zu verstehen, bin nach wie vor in Entwicklunsabteilungen und großen Technik-Messen.
  • Keine Minute habe ich es bereut, mich zudem mit dem großen Bereich der BWL und des Managements auseinanderzusetzen, in der Lehre wie auch in der Praxis. Es ist spannend, darüber nachzudenken, was gute Unternehmensführung ausmacht.

Vielleicht strebe ich noch ein viertes oder fünftes Studium an. Wahrscheinlich nicht mehr mit einem akademischen Abschluss, aber zu inneren Bereicherung. Zum Beispiel:

  • Philosophie, über das Denken nachzudenken, erschließt ganz neue Ebenen. – Mit tollen Online-Angeboten ist das heutzutage vom eigenen Schreibtisch aus möglich.
  • Soziologie, um zu sehen wie sich die Gesellschaft verändert.
  • Biologie, Psychologie,  Medizin, Musik - alles spannende Themen.

Neues Wissen, das mir hilft, mehr zu sehen und umfassender zu denken.

Gerne noch breiter, kritisch im positven Sinn und konstruktiv zu denken.

Ein Zitat von Steve de Shazer das gerne auch von Frau Prof. Dr. Maren Urner in ihren Vorträgen zum kritischen Jornalismus verwendet wird bringt es auf den Punkt:

Das Reden über Probleme schafft Probleme.
Das Reden über Lösungen schafft Lösungen!

Also nicht nur als Lehrender, sondern auch als Lernender ist mir die Frage wichtig:  Wie kann ich neues Wissen schnell und effizient aufnehmen – und dabei so, dass ich lange davon profitiere.

Albert Einstein hat gesagt:
„Jeder […] kann Dinge größer und komplexer machen. Es braucht ein Stück Genialität – und jede Menge Mut – sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen.“

Aber was ist das Problem, warum fällt uns das so schwer?

Die Lernenden gedanklich dort abholen, wo sie stehen

Für Experten ist es oft schwierig, sich in jemanden hineinzuversetzen, der die Grundlagen nicht kennt. Zum Beispiel ist für Ingenieure häufig alles klar; sie erklären technische Zusammenhänge gerne mit Fachbegriffen und merken es oft nicht, wenn sie andere dabei abgehängt haben.
Aber das gilt auch für viele andere Berufsgruppen. Wie oft habe ich schon Controller gehört, die über irgendwelche Zurechnungen gesprochen haben, ohne zu erläutern, warum dies für das Unternehmen überhaupt relevant ist.
Die Erkenntnis daraus: Es ist wichtig, die Perspektive der Zielgruppe einzunehmen.
Das gelingt mir, indem ich im Seminar Fragen stelle. Ich möchte erkennen, wie mein Gegenüber denkt, dann kann ich die betreffende Person dort abholen, wo sie gerade steht.

Die Inhalte auf das Wesentliche reduzieren

Natürlich birgt eine verständliche Darstellung von Wissen die Gefahr, wichtige Infos auszulassen. Aber keine Angst: Sie müssen im ersten Durchgang nicht die dritte Ausnahme von der Regel wissen. Denn das Problem der Wissensaufnahmen liegt häufig darin, dass wir Detailwissen überschwemmt werden, das aber für einen ersten Überblick gar nicht wichtig ist.
Wir müssen nicht die siebte Form der „Fertigungsgemeinkostenzuschlagsätze“ oder die unterschiedlichsten Ausprägungen der cyberphysischen Systeme kennen. Belasten wir uns doch nicht mit Details! Vielmehr geht es darum, die Kernbotschaften, Überlegungen und Strukturen zu erkennen, die dahinter stehen. Wenn wir diese Strukturen verstanden haben, können wir daran immer wieder Neues anknüpfen – das ist der Vorteil. Denn mal ehrlich: Was nützt Wissen, das wir schnell wieder vergessen haben?
Mir ist es wichtig, das Langzeitgedächtnis zu erreichen. Dies geht nur, wenn neues Wissen in einen Gesamtzusammenhang eingebettet wird. Wenn Technik zum Beispiel erfahrbar wird, mit leicht verständlichen Beispielen aus dem Alltag. 

Wissen in den Gesamtzusammenhang einbetten

Wir müssen vermeiden, uns im Detail zu verlieren. Stets ist es wichtig, auch den Gesamtzusammenhang aufzuzeigen. Sonst laufen wir Gefahr, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Erst wenn wir erkennen, warum wir ein bestimmtes Detail wissen sollten, wird das neue Wissen lebendig. Dann haben wir einen Zugang dazu, dann motiviert es uns, mehr zu erfahren. Die neuen Informationen sind dann nicht mehr abstrakt, sondern es macht Spaß, Mosaiksteinchen neben Mosaiksteinchen zu setzen.
Je weniger die Lernenden wissen, desto wichtiger ist es zu erklären, warum die Zusammenhänge für die Technik oder fürs Management wichtig sind. Dies beginnt schon in der Mathematik. Wie viele Schüler habe ich schon getroffen, die nicht wussten, warum sie die erste oder zweite Ableitung einer Funktion berechnen?
Ein guter Zugang ist immer die Frage nach dem Warum. Was bei Kindern ganz natürlich ist, sollten wir vielleicht wieder mehr in den Mittelpunkt stellen. Fragen Sie in meinen Seminaren nach dem „Warum“. Dann liefere ich Ihnen gerne die Mosaiksteinchen, die sich zu einem spannenden Bild zusammenfügen.
Wer fragt, der lernt. Deswegen ist es mir wichtig, dass Sie Ihre technischen Fragen, aber auch Ihre Managementfragen mitbringen. Sie werden sehen: Die Grundlagen der Technik und des Controllings sind überraschend einfach zu verstehen.

Spaß am Thema – über den Tellerrand hinausschauen

Lassen Sie sich anstecken! Es macht Spaß, sich in den technischen Grundlagen auszukennen, aber auch zu wissen, wie etwa ein Controller denkt. Zudem verschafft es Ihnen eine große innere Befriedigung, über den Tellerrand hinausschauen zu können. Es lohnt sich ungemein, sich mit Ingenieuren oder Betriebswirten zu unterhalten und zu verstehen, worum es geht.

  • Ich möchte Ihnen Ihre Scheu vor der Technik nehmen. Sie werden sehen, Technik zu verstehen, ist gar nicht so schwer.
  • Aber auch etwa die Kostenrechnung muss kein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Die Mathematik dahinter ist (im Gegensatz zu dem, was die Ingenieure sonst so gewohnt sind) ausgesprochen einfach.

Geschichten, Storys, greifbare Bilder ermöglichen uns den Zugang

Wir denken alle in Bildern. Unser Gehirn ist nicht dafür geeignet, abstraktes Wissen abzuspeichern, sondern Zusammenhänge. Dies müssen wir nutzen. Neurowissenschaftler erklären die Hintergründe, indem sie aufzeigen, dass wir uns neues Wissen nur dann aneignen, wenn wir es verankern können, wenn wir die neuen Informationen an bestehende anknüpfen können.  
So bleiben Geschichten im Kopf. Die „Story dahinter“ hilft uns, uns noch nach vielen Jahren an die Zusammenhänge zu erinnern.
Deswegen gehe ich gerne mit Teilnehmern in die Unternehmen. Beim Kurs „Technik für Betriebswirte“ besichtigen wir an jedem Seminartag ein anderes Unternehmen.
Wenn Sie dann an einer Erodier-Anlage stehen und durch die Flüssigkeit hindurch kleine Lichtblitze erkennen (die Stück für Stück das Metall abtragen), werden Sie dies ihr ganzes Leben lang nicht mehr vergessen. Ohne Mühe können Sie in Zukunft auf diese Erinnerung zurückgreifen - und wissen immer, was „Erodieren“ ist.

Es gibt einen Bereich innerhalb der Wirtschaft und des Journalismus, der sich genau mit der Frage nach der richtigen Wissensvermittlung beschäftigt.

 

Wissenschaftskommunikation – es gibt viele ermutigende Beispiele

Wer kennt sie nicht, die wichtige Vorreiter, die es verstehen, Wissen und komplexe Zusammenhänge so vorzustellen, dass alle sie mühelos verstehen.


Prof. Dr. Harald Lesch, kennen Sie sicherlich aus dem Fernsehen, die Sendungen „alpha-Centauri“, in denen er übersichtlich die Zusammenhänge der Astrophysik erklärt. Aber auch spannende philosophische Themen macht er einem breiten Publikum zugänglich. Zum Beispiel in der Sendung „Alpha bis Omega“. Phantastisch, wie er Wissen immer wieder auf den Punkt bringt.
Hintergrundinformationen zum Ihm finden Sie unter:


Ranga Yogeshwar
Als luxemburgischer Wissenschaftsjournalist ist er schon seit vielen Jahren bekannt als der „Wissenschafts-Erklärer“.  Sie haben sicherlich auch schon Sendungen von ihm gesehen, und durch ihn komplexe Dinge verstanden.


Dr. Mai Thi Nguyen-Kim
Es sind keineswegs nur Männer, die zeigen, wie neues Wissen einfach vermittelt werden kann. Eine neue Dimension von Wissenskommunikation zeigt Mai Thi Nguyen-Kim
Auch wenn sie schon längst in wichtigen Wissenschaftssendungen im Fernsehen angekommen ist, hat sie ihre ersten Erfolge auf YouTube gefeiert. Wikipedia schreibt, dass sie mit ihren Videos zur Corona-Pandemie innerhalb weniger Tage 4 Millionen Klicks generiert hat und zeitweise auf Nummer 1 in den YouTube-Trends stand.
Das ist der beste Beweis dafür, wie es ihr immer wieder gelungen ist, komplizierteste Sachverhalte übersichtlich zu erklären.

Lernen wir immer mehr dazu …
und machen wir so die Welt immer spannender!

Kontaktieren Sie mich gerne über E-Mail oder per Telefon unter der Nummer 07426 9319875